Kamine ohne Rauch   
Elektrokamine   
Raumteiler

Sehr geehrter Kunde,

wir möchten Sie gerne ehrlich beraten, wie es sich mit einem Ethanolkamin wirklich verhält und nehmen deshalb Abstand von der einseitigen Werbung für Ethanolkamine im Internet.

Diese Erklärung lesen Sie oft bei deutschen Händlern:

Im Ethanolkamin brennt – im Gegensatz zum Elektrokamin – ein echtes Feuer. Dafür wird innerhalb des Kamins flüssiges Bioethanol verbrannt. Der Brennstoff Bioethanol bietet dabei zahlreiche Vorzüge:

  1. rückstandlose, schadstofffreie Verbrennung ohne Ruß oder Rauch
  2. klares Flammenbild
  3. kein Schornsteinanschluss und keine Genehmigung nötig

Im kursiv geschriebenen Text wird der wegen der hohen Verpuffungsgefahr gefährliche Brennstoff Ethanol verharmlost mit dem Zusatz „Bio“. In den folgenden 3 Punkten stecken 2 Unwahrheiten.

Die 1. Unwahrheit steckt im Wort „schadstofffreie Verbrennung“ ….. die Wahrheit lesen Sie im nachfolgend genannten Gutachten vom Fraunhofer Institut. Die 2. Unwahrheit: „klares Flammenbild“ ….. in Wahrheit ergibt sich erst nach ca. 15 Minuten eine wirklich gelbe Flamme. Gleich nach dem Anzünden ist die Flamme fast durchsichtig und anschließend ziemlich lange blau. Was Sie beim Ethanolkamin nie erleben ist „die Feuerglut“ ….. denn die hindrapierten Keramikhölzer glühen eben nie und wirken deshalb immer unecht und kalt und entsprechen niemals einer Feuerholzglut ….. wie sie bei den modernen elektrischen Kaminen möglich wird durch eine ausgeklügelte LED-Technik.

Bei uns erfahren Sie die ganze Wahrheit!

Deshalb haben wir die Vor- und Nachteile des Brennstoffs Ethanol bzw. eines Ethanolkamins 

in   PRO´s  und CONTRA´s   gegenübergestellt:

PRO´s:

Wenn Sie den Kamin nicht als einzige Heizquelle nutzen wollen und bereit sind, etwas mehr Geld für einen sicheren Kamin auszugeben, werden wir Ihnen jetzt ein paar Vorteile zeigen:

  1. Es wird kein Schornstein benötigt, deswegen haben Sie sehr viel Freiheit beim Stellen des Kamins. Ein Ethanolkamin braucht keinen Rauchabzug, da beim Verbrennen von Bioethanol kein Ruß und kein Rauch entsteht und ist damit mobil. Ein grosser Vorteil, dass Sie dadurch nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind und den Kamin auch mitten im Raum aufstellen können – zumindest Standkamine. Aber auch für wandhängende Ethanolkamine benötigen Sie nicht mehr als eine freie Fläche an Ihrer Wand ganz einfach. Ein mobiler Kamin hat noch mehr Vorteile: Sie können Ihr Zimmer einfach umdekorieren und umstellen, ohne dabei Rücksicht auf den Kamin nehmen zu müssen. Einfach woanders hinstellen oder anbringen, ggf. die alten Löcher in der Wand zuspachteln, fertig. Bei einem Umzug in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus nehmen Sie den Kamin einfach mit.
  2. es entsteht auch keine Asche als organischer Rest des Feuers, der sich gerne auch in Ihrem Wohnzimmer verteilt. Auch beim Verbrennen entsteht kein Ruß, der sich an Ihrer Wand oder an Ihrer Decke niederlässt. Nur im Kamin selbst entsteht eventuell etwas Ruß – und zwar an den Stellen, wo die Flamme in Berührung mit dem Gehäuse, dem Brenner oder Dekoholz kommt.
  3. Es wird keine Genehmigung vom Schornsteinfeger benötigt.
  4. Während Sie für einen herkömmlichen Kamin Holz kaufen müssen, nach Hause transportieren, ausladen und auch irgendwo lagern müssen – bei einem Ethanolkamin ist das nicht notwendig. Sie können das benötigte Bioethanol im Baumarkt in Literflaschen kaufen, oder ohne jeglichen Aufwand online bestellen (zum Beispiel bei uns). Um den Kamin zu benutzen, lesen Sie die Bedienungsanleitung, schütten das flüssige Ethanol mittels Messbecher und Trichter in den Brenner, beachten dabei die maximale Füllmenge, und entzünden es nach Anleitung. Innerhalb ca. 15 Minuten entwickelt sich das Flammenspiel.

 CONTRA´s:

      1.die Wärme welche Ethanolkamine entwickeln beträgt im Schnitt 3,5 Kw pro Stunde und ist hinderlich, wenn Sie eine Wohnung beziehen, welche ab 2002 nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 gefertigt wurde.  Diese Häuser verbrauchen schon 30 Prozent weniger Primärenergie als ältere Häuser. Ab 2004 wurden dann schon Häuser gebaut, welche nach KFW 40 gefördert wurden und dementsprechend 60 Prozent weniger Primärenergie verbrauchen. Wenn Sie dann noch die Wärme eines Ethanolkamins hinzufügen, wird die Wohnung schnell überhitzt und es bleibt Ihnen nichts anderes übrig als die teuer erkaufte Zusatzwärme wieder durchs Fenster nach Außen zu belassen. Sie werden deshalb den Betrieb eines Ethanolkamins  in der Praxis sehr einschränken, weil es Ihnen eben zu warm wird. Empfehlung: Elektrokamine können Sie mit und ohne Wärme betreiben. Beim elektrisch betriebenen Kamin können Sie die Schönheit des Feuers und der Feuerholzglut (welche beim Ethanolkamin ohnehin fehlt) jeden Tag genießen, auch im Hochsommer.

  1. Verschlechterung Ihrer Raumluft. Hierbei stützen wir uns auf ein Gutachten des Fraunhofer Institus, welches uns erst seit 2017 bekannt ist und seither unsere Kunden darauf hinweisen. Einen LINK zum Gutachten fügen wir im Anschluss ein. Das Wesentliche lesen Sie hier in Kürze: Neben starker Geruchsentwicklung entstehen beim Verbrennen von Bioethanol lt. Gutachten des Fraunhofer Institus neben CO² auch giftige Verbrennungsgase wie das Atemgift Kohlenmonoxid, organische Verbindungen wie die krebserregende Substanz Benzol, aber auch die Reizgase Stickstoffdioxid und Formaldehyd sowie ultrafeine Verbrennungspartikel. In den meisten Fällen konnten die Wissenschaftler hohe Schadstoffkonzentrationen messen, Richtwerte wurden häufig überschritten. Beispielsweise überstiegen alle Geräte den Innenluftrichtwert von 0,35 mg/m³ für Stickstoffdioxid, in einem Fall mit 2,7 mg/m³ sogar erheblich. Bei Formaldehyd wurde der Richtwert von 0,1 ppm (parts per million) ebenfalls nicht eingehalten.              Bei 0,45 ppm lag hier der höchste gemessene Wert. Ein Ofen erzielte beim freigesetzten CO² eine Spitzenkonzentration von circa 6000 ppm – und lag damit deutlich über dem hygienisch unbedenklichen Wert von 1000 ppm.

Dabei haben die Forscher die deutsche Sicherheitsnorm DIN 4734-1 berücksichtigt (welche wir seit Einführung 01/2011 vollständig erfüllen), die technische Mindeststandards für Ethanolkamine definiert. Der Raum sollte aus diesen Gründen also ständig gelüftet werden. Die gewonnene Wärme gelangt dementsprechend sofort wieder nach Außen.

Dies bedeutet: Je mehr Ethanol in einer bestimmten Zeit verbrennt, desto mehr Schadstoffe werden freigesetzt. Ebenfalls abgegeben wurden ultrafeine Verbrennungspartikel, deren Durchmesser 10.000-mal kleiner ist als die Dicke eines menschlichen Haares und die tief in die Lunge eindringen können. »Deko-Öfen mit Ethanolfeuerung« sind eine Quelle für gesundheitsgefährdende Verunreinigungen der Innenraumluft. Hier das Resümee aus der Untersuchung: »Um eine gesundheitlich unbedenkliche Luftqualität zu gewährleisten, raten wir dazu, auf den Einsatz dieser Geräte im Innenraum von Wohnungen zu verzichten. Sie sollten nur in großen und sehr gut gelüfteten Räumen betrieben werden«, so das Fraunhofer Institut.

Dies ist jedoch nur eine Meinung des Prüfinstituts. Der Verkauf dieser Produkte ist nicht verboten. Im Gegenteil, es gibt viele unseriöse Aussagen von Händlern, welche den Ethanolkamin bestens bewerben. Wir fühlen uns jedoch der Wahrheit verpflichtet, weshalb wir Sie dementsprechend aufklären. Ob sich der Kunde dann immer noch für einen Ethanolkamin entscheidet ist zu respektieren. Für uns die gesündere und auch optisch schönere Alternative mit viel mehr Möglichkeiten sind jedoch Elektrokamine mit Wasserdampftechnik.

Hier der LINK zum kompletten Gutachten des Fraunhofer Institus (lesen Sie bitte die Seiten 5 und 6) :   https://www.fraunhofer.de/content/dam/zv/de/presse-medien/2014/September/Forschung-Kompakt/fk09_2014_SEPTEMBER.pdf

zu diesem Auszug kommen Sie direkt über diesen LINK: www.kamin-design.eu/

 

  1.  Viele Unfälle im Umgang mit einem Ethanolkamin. Wenn Sie in Google den Begriff „Ethanolkamin“ und „Unfälle“ eingeben, dann werden Sie von Schreckensmeldungen geflutet. Als Beispiel nennen wir Ihnen hier 2 LINKS zu Unfallberichten: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/gefaehrlicher-trend-feuerwehr-warnt-vor-bioethanol-oefen-1.3327451 

 

https://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/ethanolkamin-und-christbaum-wohnung-ausgebrannt;art58,3097066

 

Hier noch ein Info vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: https://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/einrichtung/ethanolkamine.htm  

 

und hier ein Dossier von AGU „Ärzte für eine gesunde Umwelt“:       http://www.innenraumanalytik.at/pdfs/dossier_ethanoloefen.pdf

 

So ziemlich alle Hersteller werben mit dem Sicherheitsversprechen, dass ihre Produkte sicher sind und nach DIN4734-1 gefertigt wurden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dies oft nur Lippenbekenntnisse sind. Die Zusendung eines „vollständigen TÜV-Berichts mit positivem Ergebnis“ wird Ihnen aus fadenscheinigen Gründen, mit Hinweis auf Betriebsgeheimnisse oftmals versagt.

Übrigens: wir fertigen auch nach dieser Sicherheits-Norm, unsere Kamine sind jedoch seit langem vom TÜV-Süd München positiv geprüft worden.

1 von 5 TÜV-Berichten zum Download: http://www.kamin-design.com/TUEV-Concept4-DIN4734-1-komplett-m.pdf

 

  1. Gesundheitliche Nebenwirkungen: In weiteren Studien wurden Ethanolöfen auch in Anwesenheit von Personen getestet. Damit entspricht die Untersuchung dem Anspruch der Mikrobiologen, dass Realbedingungen unbedingt berücksichtigt werden müssen. So lässt die Anwesenheit von mehreren Menschen in den Räumen die CO² -Konzentration zusätzlich ansteigen. Experten führen das Unwohlsein und körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenbrennen, Halskratzen nicht weniger Nutzer auf diesen erhöhten CO2-Anstieg zurück. Um dem entgegenzuwirken, wird das Stoßlüften und das Öffnen von Türen empfohlen.

Zum Schluss: bewerten Sie die Punkte und entscheiden Sie selbst

Wir hoffen, dass wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung zwischen einem Ethanol Kamin oder Elektrokamin helfen konnten und Sie herausgefunden haben, was genau Ihr Wunsch und Ihre Anforderung an einen Kamin ist. Sie kennen nun die Vorteile und Nachteile eines Ethanol Kamins. Wenn Sie Zeit, Geld und Aufwand für einen Kaminofen mit Rauchabzug vermeiden wollen, oder gar nicht die Möglichkeit eines Schornsteinzugangs für einen Kamin haben: dann raten wir Ihnen mit gutem Gewissen zum Elektrokamin.

Mit dem folgenden LINK sehen Sie im Vergleich rechts das Feuer eines Ethanolkamins und links das Feuer und den Rauch eines Elektrokamins: https://youtu.be/aECAVyn8oSc

Einfache Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Neue Vorschriften (Sicherheitsmaßnahmen) für die Fertigung und den Vertrieb von Bio-Ethanolkaminen.

Was muss ich wissen?

Für die Fertigung und den Verkauf gilt die deutsche Sicherheitsnorm DIN 4734-1 für Bioethanol Kamine. Darin wird geregelt, dass Brenner (Burner) bestimmte Eigenschaften aufweisen müssen, ansonsten ist der Betrieb untersagt.

Hier auszugsweise die wichtigsten Punkte:

1. Sicheres Löschen: Ein sicheres Löschen der Feuerstelle muss in jedem Betriebszustand gewährleistet sein. Im jeweiligen Brenner muss eine Löschvorrichtung fest integriert sein. (es reicht kein separater Deckel zum Abdecken des Feuers).

2. Sichtbarkeit der Flamme. Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen. Dies ist bei der Prüfung des Ethanolkamins nachzuweisen. ANMERKUNG 1 zu Punkt 5.6.6 der Norm: Dies kann in der Ausbrandphase z. B. dadurch überprüft werden, dass der CO-Volumenanteil der luft- und wasserdampffreien Abgase 0,20 % jeweils bezogen auf einen Zeitraum von 10 min nicht überschritten werden darf. Die 10-Minuten Mittelwerte müssen ab dem visuellen Erlöschen der Flamme bis zur Unterschreitung der Messunsicherheit der CO-Messung ermittelt werden. ANMERKUNG 2 zu Punkt 5.6.6 der Norm: Falls Füllstoff verwendet wird, muss der Hersteller auch die Anforderung nach 4.1.3 berücksichtigen. Anmerkung Kamin-Design: Wir empfehlen seit vielen Jahren keine Brenner / Burner mit Faserfüllung oder anderen Füllkörpern wegen der großen Problematik. Die ANMERKUNG 1 + 2 zu Punkt 5.6.6 der Norm ist als Sicherheitsanforderung des TÜV in die Norm aufgenommen worden, um sicherzustellen, dass zukünftig nur Brenner die TÜV-Prüfung bestehen, wenn keinerlei Gefahr besteht, daß sich ein "verdeckter Glutstock" ( Verpuffungsgefahr ) bilden kann. Es ist sehr wichtig, dass vom Betreiber immer deutlich erkennbar ist (auch bei hellen Umgebungsbedingungen), dass noch Brennstoff verbrannt wird. Somit wird die Gefahr eines Wiederbefüllens des aktiven Brenners mit einer Verpuffung oder Durchzünden in eine Brennstoffflasche minimiert. Fazit: die Prüfung der 2 o. g. Anmerkungen, bewirkt, dass betroffene Produkte wie Brenner mit Keramikschwamm, Brennerstein und alle anderen Brenner mit Faserfüllung oder Füllkörpern nicht Punkt 5.6.6 der DIN 4734-1 erfüllen können und deshalb die TÜV-Prüfung auch nicht bestehen. Unser Powerflame-System ist von dieser Problematik nicht betroffen. Gerne stellen wir Ihnen unsere TÜV-Berichte zur Einsichtnahme zur Verfügung.

3. Der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes darf ein Volumen von 3 Litern nicht überschreiten. Hier gab es großen Regelungsbedarf, denn inzwischen wurden Brenner ( Burner ) mit 5 (Fünf) bis 10 (Zehn) Litern angeboten, welche die bisher geltenden Vorschriften nicht einhielten. Bei Tischgeräten (Glasfeuer) darf der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes ein Volumen von 0,5 Litern nicht überschreiten.

4. Überprüfung Standsicherheit - Kamine ( auch Glasfeuer oder Glaskamine, egal ob sie auf dem Boden oder Tisch stehen ) sind auf eine steife, horizontale und ebene Platte mit geringer Rauhigkeit (z.B. Glasplatte) aufzustellen. Bei einer Schlagbeanspruchung mit dem Sandsack (20kg) darf sich das Gerät um nicht mehr als 200 mm bewegen.

5. Sicherheit gegen Auslaufen von Brennstoff - dabei wird der Brenner um 10°, zu allen 4 Seiten geneigt. Dabei darf kein Brennstoff austreten.

6. Eine TÜV-Prüfung nach DIN 4734-1 erfolgt mit dem vom Hersteller spezifizierten Brennstoff. Wird später vom jeweiligen Betreiber ein anderer Brennstoff verwendet, können sich bezüglich dieser Prüfung andere Werte ergeben. (Anm. Kamin-Design: Bei Nichtverwendung von FEUROL® gehen alle Gewährleistungsansprüche verloren)

7. Am oder im Brenner muss ein dauerhaft und deutlich erkennbarer Füllstandsanzeiger oder eine Füllstandsmarke entsprechend dem maximal zulässigem Volumen angebracht sein.

Das heißt also im Umkehrschluss, dass Brenner (Burner) mit folgenden Eigenschaften 
nicht mehr betrieben werden dürfen:

  1. Brennbehälter ohne integrierte Verschlusstechnik, ohne Schließmechanik - Brenndosen (Weißblechdosen, Edelstahlbecher) mit separatem Werkzeug / Besteck zum Abdecken des Feuers
  2. Brenner (Burner) welche nicht uneingeschränkt einsehbar sind, also Brenner mit Füllstoffen / Einbauten usw. (eine der zentralen Forderungen im E DIN 4734). Ausnahme: wenn nachgewiesen wird, dass die speziell dazu angelegte TÜV-Teilprüfung nach der neuen DIN 4734-1 erfüllt wird (siehe Punkt 2 oben). Die Messlatte dieser Prüfung ist jedoch so hoch angelegt, dass kaum einer dieser Brenner die Prüfung erfolgreich bestehen würde.
  3. Brenner (Burner) mit mehr als 3 Litern Brennstoffinhalt.
  4. Glasfeuer / Tischfeuer mit ungenügender Standfestigkeit
  5. Brenner / Burner welche auf einer 10° schiefen Ebene überschwappen.
  6. wenn andere Brennstoffe verwendet werden, welche vom Kaminhersteller nicht autorisiert sind, darf der Brenner ebenfalls nicht betrieben werden

Weitere neue Prüfkriterien nach DIN 4734, vom Prüfinstitut durchzuführen:

a) Ein gefahrloses Zünden aus dem kalten Zustand (Gerät bei Raumtemperatur) oder warmen Zustand muss sowohl bei maximaler Befüllung (100%) als auch bei reduzierter Brennstoffmenge (50 %, 25 % und 10 % Füllvolumen) möglich sein.

b) Ein gefahrlose Wiederzünden und Befüllen muss auch bei einer Temperatur des Brennstoffvorratsbehälters von 60 °C möglich sein.

c) In der Bedienungsanleitung muss eine Wartezeit bis zum Wiederzünden angegebenen werden. Die Wartezeit wird ermittelt bis zum Erreichen der Temperatur des Brenners von 60 °C. Bei Erreichen der Temperatur von 60 °C des Brenners am wärmsten Punkt aus dem warmen Zustand heraus darf keine Flamme mehr im Gerät vorhanden sein.

d) Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen.

e) Wenn Füllstoffe in Brennern verwendet werden, muss gewährleistet sein, dass die spezifischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Verhalten bei thermischer Belastung, auch in Verbindung mit Brennstoff und dessen Verbrennung erhalten bleiben.

f) Weitere sicherheitstechnische Anforderungen können je nach Bauart und Betriebsweise bei der Prüfung festgelegt werden.

Welche Dinge sollte man bei einem Kauf unbedingt beachten?

Ein ganz wichtiger Punkt ist hier zu beachten: Kaufen Sie keinen Bioethanolkamin ohne TÜV-Zertifikat, ausgestellt vom TÜV-Süd München. Der TÜV-Süd ist die kompetenteste und mit Abstand größte Prüfstelle Mitteleuropas für feuertechnische Prüfungen. Wichtig: ab Jan. 2011 tritt die neue DIN 4734, speziell für Bioethanolkamine, in Kraft. Damit der Kunde sicher sein kann, dass sein Wunschobjekt dieser wichtigen DIN-Norm entspricht, ist es erforderlich, dass in der jeweiligen TÜV-Prüfung diese DIN 4734 berücksichtigt wurde. Diese DIN wurde dazu eingerichtet, dass sämtliche unsicheren Fabrikate (die meisten stammen aus dem Ostblock, China, leider jedoch auch einige aus dem Inland) vom Markt verschwinden. Nur so können Sie einem Fehlkauf eines unsicheren Produkts vorbeugen, ohne Angst, dass Ihre Versicherung im Brandfall die Leistung verweigern würde. 
Für die Zukunft gilt also immer: Nur sichere Qualitätsprodukte werden dieses TÜV-Zertifikat nach DIN 4734 erhalten.

Welche gesetzlichen Vorschriften müssen Biokamine unbedingt einhalten?

1. Der Verbrauch der Biokamine darf im Maximum nur weniger als 0,50 Liter pro Stunde betragen. 
2. Die Temperaturbelastung auf die angrenzenden Bauteile zum Feuer darf 85° C nicht überschreiten
3. Die zulässige CO² Konzentration darf nicht überschritten werden. 
4. Das Feuer muss jederzeit sofort zu beenden sein, durch eine fest integrierte Schließtechnik.
5. Der Einsatz von Brennstoffbehältern (Brenner, Burner) mit mehr als 3,0 Litern Inhalt ist verboten.
6. Das Ethanol darf bei einer Brennbehälterneigung von 10° bei beweglichen und von 5° bei ortsfesten Kaminen nicht auslaufen. (Beispiel: bei einer Länge von 30cm sind dies auf einer Seite bei 5° = 26mm, bei 60cm = 52mm …usw.)
7. neben den o.g. Punkten sind in der neuen DIN 4734 noch weitere Punkte ab Januar 2011 einzuhalten. Dies lassen Sie sich am besten durch ein entsprechendes TÜV-Zertifikat nachweisen.
8. Anzumerken ist, dass nicht jede Prüfstelle die notwendigen Fachkenntnisse ( z. B. bei der Berechnung des notwendigen Aufstellraumvolumens beim Luftwechsel) und/oder entsprechende Berechnungssoftware (z.B. firecalc) besitzt. Die größte feuertechnische Prüfstelle Mitteleuropas, der TÜV-Süd in München kann diesbezüglich alle Anforderungen bestens erfüllen.
9. Anm. Kamin-Design: Damit Sie sicher davon ausgehen können, dass Ihr Kamin alle gesetzl. Anforderungen, und speziell die DIN 4734 erfüllt, ist es unerlässlich, sich vor dem Kauf das Prüfzeugnis des TÜV-Süd vorlegen zu lassen.

Was sind typische Schwachpunkte im Niedrig-Preis-Segment?

Entweder das Feuer ist so klein, dass man keine Freude daran haben kann oder das Feuer ist unzulässig hoch. Die Temperaturgrenze an der Wand beträgt 85°C. Wenn diese z. B. an einer tapezierten Wand überschritten wird, dann herrscht akute Brandgefahr. 
Weitere Merkmale sind: schlechte Verarbeitung, ungeeignetes Material, fehlerhafte Konstruktionen, oder das Feuer kann nicht von einem auf den anderen Moment beendet werden.
Bei lackierten Kaminen sind es zu wenig Lackschichten und eine mangelhafte Lichtbeständigkeit gegen das Vergilben der Farben.
Mangelhafte Kamine kommen häufig aus China und Osteuropa, aber auch aus dem Inland.

Etliche Anbieter werben mit "TÜV-geprüft". Was kann man zu diesen Angeboten sagen?

Einige Anbieter / Versandhandel werben zu unrecht bei Biokaminen mit TÜV-Prüfungen. Sie können auf Nachfrage oft kein TÜV-Zertifikat über eine vollständige Sicherheitsprüfung vorlegen.
Verlangen Sie vor dem Kauf immer einen Nachweis der geprüften Sicherheit.


Was heißt "genehmigungsfrei"?

"Genehmigungsfrei" heißt, dass sämtliche Verordnungen und Gesetze eingehalten werden. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Verbrauchsgrenze, die Temperaturbelastung auf angrenzende Bauteile oder Möbel, die CO² Belastung, die Einhaltung der DIN 4734. Diese Genehmigungsfreiheit lässt sich nur durch ein TÜV-Zertifikat nachweisen.

 

Woraus bestehen unsere Kamine?

Aus hochwertigem MDF, Edelstahl geschliffen, gebürstet oder Stahlblech ST37. Unsere Kamine erhalten Sie wunschgemäß in allen RAL-Farben - so erhalten Sie Ihr ganz individuell gestaltetes Einzelstück. Durch die Kombinationsmöglichkeit verschiedener Materialien bieten wir Ihnen über 1000 unterschiedliche Variationen. 
Hinweis: MDF (Mitteldichte Faserplatte) findet heutzutage überall seinen Einsatz. Hauptsächlich bei Industrie + Handwerk, in hochwertigen medizinischen Praxen, im Innenausbau von Kommunen, Schulen. Eigentlich immer wenn hochqualitative, verwindungsfreie, langlebige Qualität gefordert ist. Nur MDF erlaubt absolut glatte und rissfreie Oberflächenbeschichtungen (bei uns 5fach).

Der Lack unserer Kamine ist immer 5-flächig aufgebaut (alle Importmodelle sind dagegen nur 2-3 flächig lackiert), damit der Kamin garantiert lichtbeständig ist und gegen das Vergilben der Farben geschützt ist.

Mangelhafte Kamine kommen häufig aus China und Osteuropa, aber auch aus dem Inland.

Wichtige Info bezüglich Ethanolkamine und Sicherheit

Achtung: TÜV ist nicht gleich TÜV! Einige Anbieter machen Werbung, ihre Kamine wären hochwertig und sicher, weil diese TÜV-geprüft sind oder nach DIN 4734-1 gefertigt werden. Leider sind dies oft nur Lippenbekenntnisse ohne Taten. Der Beweis, ein aktueller 23seitiger TÜV-Bericht (geprüft nach DIN 4734-1) kann meist nicht vorgelegt werden. Von der Verwendung solcher Produkte raten wir aus Sicherheitsgründen ab. Vertrauen Sie nur einem Produkt, wenn der entsprechende (komplette) Qualitätsnachweis des TÜV-Süd vorliegt. 

Unser Tipp: Um sich vor einem Fehlkauf zu schützen, sollten Sie sich kein Produkt bei Onlinehändlern bestellen, welche über die Google-Werbung in Suchergebnissen immer ganz oben zu finden sind und ein Sammelsurium an Produkten von 10, 20 oder mehr Herstellern anbieten. Oft haben solche Händler nur 1 Hundertstel ihres Online-Angebots auf Lager, manchmal sogar garnichts. Kaufen Sie nur dort, wo Sie die Ware persönlich prüfen können. Beim seriösen Fachhändler, welcher sein Online-Angebot auch real vorführen kann und persönliche Beratung bietet, auch nach dem Kauf.

Als NEUHEIT bieten wir Ihnen nun als gute Alternative Elektrokamine mit 3D-Feuer, mit Rauchbildung und Kaminknistergeräuschen.

keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit, Formulierung aller Angaben. Im Zweifel wenden Sie sich an: TÜV-Süd München, Ridlerstr. 65 Abteilung Feuerungs- u. Wärmetechnik - Tel.089-5190 3256

Bei Fragen, stehen wir Ihnen gerne unter Tel. 08424 - 88 55 62 zur Verfügung


Elektrokamine Opti-Myst + OPTI-Virtual
Raumteiler - Ethanolkamine

08424 – 88 55 62